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GDW Süd

Gemeinsam erfolgreicher am Markt

Die GDW Süd mit Sitz in Stuttgart ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss anerkannter Einrichtungen der Behindertenarbeit mit 26.000 Mitarbeitenden an rund 180 Werkstatt-Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und im Saarland. Ziel der gdw süd ist die langfristige und zukunftsorientierte Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung.

Unsere Historie
Den Anstoß zu CAP gab eine in Deutschland seit Jahrzehnten alltägliche Entwicklung:

1999 sollte in Herrenberg, im Ortsteil Ziegelfeld, der letzte ortsansässige Lebensmittelmarkt geschlossen werden. Rainer Knapp, der damalige Geschäftsführer der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH (GWW), wohnte selbst am Ort und wollte sicher stellen, dass die Bewohner weiterhin ihre Lebensmittel fußläufig einkaufen können. Er traf die Entscheidung, den Markt durch die Femos gGmbH, die Integrationsfirma der GWW, zu betreiben. Im CAP-Markt in Herrenberg fanden neun Menschen Arbeit, darunter sechs mit einer Behinderung, die zuvor in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt gewesen waren.

In den beiden Folgejahren kam es zur Eröffnung weiterer Märkte durch die Femos gGmbH in Weil im Schönbuch, Calw und Malmsheim. Um auf Anfragen aus ganz Deutschland reagieren zu können, übernahm die gdw süd im Jahr 2001 das Konzept von der GWW. Die gdw süd überführte das Konzept in ein Social Franchising. Um das Konzept deutschlandweit bekannt zu machen, wurden Infotage für Integrationsbetriebe und WfbMs durchgeführt. Noch im selben Jahr griff mit der Filderwerkstatt ein weiterer Betreiber als neuer Franchisenehmer das Konzept auf und eröffnete seinen ersten Markt. 2002 folgte der erste CAP-Markt außerhalb Baden-Württembergs in Dobbertin, in Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr als 100 CAP-Märkte deutschlandweit

In den Folgejahren wuchs die Anzahl der Märkte jährlich um ca. zehn, auf bis heute über 100. Bis Ende 2013 sind Arbeitsplätze für 824 behinderte Menschen geschaffen worden. In den CAP-Märkten arbeiteten insgesamt 1438 Menschen in Voll- oder Teilzeit.

Aus der Idee der CAP-Märkte entstanden in den letzten Jahren unter Regie der gdw süd eine ganze Reihe verschiedener Kooperationsprojekte, in die Werkstätten und Integrationsbetriebe als Franchisenehmer einsteigen können.

© Lebenshilfe der Region Baden-Baden - Bühl - Achern e.V

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