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Bericht zur Mitgliederversammlung der Lebenshilfe

14.07.2021

Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Baden-Baden – Bühl – Achern mit Informationen zu Veränderungen, geplantem Umzug, Strategieprozess und Neuwahl in den Vorstand. Sie konnten selbst nicht dabei sein? Hier können Sie nachlesen, was Sie verpasst haben.

Mit Abstand, begrenzter Teilnehmerzahl und bei ungewöhnlich kaltem Regenwetter fand in diesem Jahr die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe der Region Baden-Baden – Bühl – Achern e.V. in der Mooslandschule in Ottersweier statt.

„Die Pandemie hat in unserer Lebenshilfe deutliche Spuren hinterlassen und unsere gesamte Organisation – auch wirtschaftlich - sehr herausgefordert“ so Vorstandsvorsitzender Frank Breuninger. Dennoch haben neben der verantwortungsvollen Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten aller die engmaschigen, flächendeckenden Tests wie auch die Impfungen von über 600 Angestellten und Mitarbeitern durch mobile Impfteams ein größeres Ausbreiten von Infektionen weitestgehend verhindert. „Zwischenzeitlich findet in allen Einrichtungen wieder der sogenannte Regelbetrieb statt. Auch die Restaurants sind wieder geöffnet und der Freizeitbetrieb der Offene Hilfen läuft an“.

Die Stärke der Lebenshilfe – ihre Präsenz bei öffentlichen und eigenen Veranstaltungen und ihre gute Vernetzung – kam jedoch während der Lockdowns nahezu komplett zum Erliegen. 

Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass nun ein Umzug ins Herz der Stadt Bühl ansteht.

Die ursprünglich 2018 angedachte Planung, das ehemalige Wohnheim in Steinbach für Verwaltung, Förder- und Betreuungsgruppen, ambulante Wohnformen und eine Seniorenbetreuung zu nutzen, wurde aus verschiedenen Gründen und nach Expertise eines Architekten und Energie-Fachberaters wieder verworfen. „Durch die Sanierung im Bereich Heizung, Sanitär, Elektrik und Wärmedämmung würde Kosten in Höhe von ca. 4 Millionen Euro entstehen“ erläutert Breuninger „und da sich dieser Aufwand vom Kostenträger weitestgehend nicht refinanzieren lässt, müssten entsprechende Darlehen aufgenommen werden.“ Auch die Alternative eines Abrisses und Neubaus wurde wieder verworfen.

Die Entscheidung, das Gebäude zu verkaufen, haben sich Vorstand und Geschäftsführung der Lebenshilfe nicht leicht gemacht. Aber die GSE, Gesellschaft für Stadtentwicklung in Baden-Baden, wird das Steinbacher Gebäude in 23 Wohneinheiten umbauen und somit einer sinnvollen Nutzung zuführen.

Markus Tolksdorf bei der Vorstellung des Strategieprozesses

Über den angestoßenen Strategieprozess der Lebenshilfe informierte Geschäftsführer Markus Tolksdorf. „Corona ist eine Zäsur, aber unsere Lebenshilfe stellt sich neu auf, um die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und wird mit Visionen, Zielen und einer gemeinsam erarbeiteten Strategie gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür.“ Natürlich gehören zu diesem Prozess auch eine Verbesserung der Infrastruktur (in die Jahre gekommene Gebäude und veraltete IT-System) wie auch, dem Fachkräfte- und Personalmangel entgegenzuwirken. „Dabei haben wir immer unseren Kernauftrag im Blick - die Begleitung, Förderung und ein selbstbestimmtes Leben und Teilhabe von Menschen mit Behinderung“ so Tolksdorf überzeugt.

Hans Striebel, OB a.D., bei der Entlastung des Vorstandes

„Corona hat uns zwar wehgetan und vieles zerstört, hat uns aber auch die Chance eröffnet, Denkweisen und Gefühlswelten zu verändern“ bestätigt auch Hans Striebel, OB a.D., der für die Entlastung des Vorstandes und des besonderen Vertreters ernannt war. „Der bisherige erprobte und bewährte Weg musste überprüft und falls erforderlich auch verändert werden. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die nicht immer auf Gegenliebe trafen. Aber wer sich ändert, bleibt sich treu!“ ist Striebel überzeugt.

Andreas Spaetgens, neues Mitglied des Vorstandes einstimmig gewählt

Ein sehr positiver Abschluss der Mitgliederversammlung war die Wahl von Andreas Spaetgens in den Vorstand. Der 51-jährige zweifache Familienvater aus Mainz und Geschäftsführer der Max Grundig Klinik kooperiert bereits seit Jahren mit der Lebenshilfe und besetzt nun die seit einiger Zeit vakante 9. Position des Vorstands. „Ich war von Anfang an extrem beeindruckt von dieser engagierten, kompetenten, würdevollen und liebevollen Arbeit der Lebenshilfe, auch jetzt gerade in der Pandemie, und als ich nun auf den Vorstandsposten angesprochen wurde, habe ich sofort zugesagt!“ Andreas Spaetgens wurde von allen Vereinsmitgliedern einstimmig in den Vorstand gewählt. Die Lebenshilfe freut sich über diese Bereicherung.

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